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Das schwule Glossar ...

... für alle (insbesondere auch unsere lieben heterosexuellen Freund/-innen, die sich immer schon mal gefragt haben, was sich hinter den Abkürzungen, Ausdrücken und Fachbegriffen aus dem schwulen Jargon verbirgt.
Du kennst noch wichtige Begriffe, die noch nicht in diesem Glossar zu finden sind?
Dann schreib' mir doch einfach eine eMail: info@zartcore.de

A

a, ak, akt
ist beim Sex aktiv (Anzeigen- und Chatjargon)
Adoniskomplex
Von der Reklame- und Medienwelt ausgelöster Zwang bei Männern, den Körper zu trainieren. Endet nicht selten mit Essstörungen und den Einnahmen von gefährlichen Aufbaupräparaten oder Aufputschmitteln.
AIDS
Immunschwächekrankheit infolge einer Infektion mit dem HI-Virus (HIV). Trotz langjähriger Bemühungen ist noch immer kein Impfstoff entwickelt worden. Mit der heutigen Medizin und entsprechenden Kombinationspräparaten kann jedoch der Ausbruch der Krankheit hinausgezögert und der Verlauf verlangsamt werden. AIDS führt jedoch nach wie vor zum Tode und wird von vielen Menschen noch immer als zu ungefährlich eingeschätzt. Ein effektiver Schutz bietet u.a. der Einsatz von Kondomen.
Amphore
Spezielle Körperhaltung (siehe Posing). Hierbei werden die Handinnenflächen auf die Hüften gestützt - vgl. auch Zuckerdose
Analverkehr
Sexueller Verkehr durch die Einführen des Penis in den After des Partners (bei Heteros natürlich der Partnerin).
Anus
After, Darmausgang
Arschbetrüger
Ein Kerl, der vorgibt schwul zu sein
Asche auf der Schulter
... rührt von der Art, mit eingeknickten Ellbogen und Handgelenk die Zigarette nach oben zu halten.
Autofellatio
Für Gelenkige: Orale Stimulation des eigenen Penis.
siehe Französisch
AV
Analverkehr (Anzeigen- und Chatjargon)

B

Bär
Mann mit mittlerer bis starker Körperbehaarung, stämmig
Bärenflagge
Die Bärenflagge ist das Symbol für Schwule, die sich als Bär bezeichnen oder auf solche stehen. Die verschiedenen Brauntöne in der Flagge stehen für die unterschiedlichen Farben von Bärenfellen. Zusätzlich ist in der linken, oberen Ecke der Abdruck einer Bärentatze zu sehen.
Bareback
Analverkehr ohne Kondom. Ist mit der Gefahr verbunden, sich mit AIDS und anderen Krankheiten anzustecken. Also: drauf verzichten und Kondome verwenden ...
bb
bareback (Anzeigen- und Chatjargon) - Analverkehr ohne Kondom, extrem gefährlich mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass HIV und andere Geschlechtskrankheiten übertragen werden.
BBB
Bart, Brille, Bauch (Anzeigen- und Chatjargon) - Mann, der sich durch diese Eigenschaften auszeichnet
bd
bondage (Anzeigen- und Chatjargon) - engl. für Fesseln, Fesselspiele
Bisexuell
Menschen, die sich sowohl für Frauen, als auch für Männer interessieren
Blasen
siehe Französisch
Bukkake
japanische Bezeichnung für eine Sexualpraktik, bei der mehrere Männer auf den Körper eines Mannes abspritzen (ejakulieren)
Butt-Plug
"Po-Stöpsel" (siehe Toys)

C

c6
cybersex (Anzeigen- und Chatjargon) - wird mittels Computer und Internet praktiziert und findet in zahlreichen Variationen statt: Surfen auf einschlägigen Internetseiten und gleichzeitiges Masturbieren oder der Austausch von sexuellen Gedanken und Fantasien in geschriebener Form im Chat.
cam6
camsex (Anzeigen- und Chatjargon) - Variante des cybersex: Mittels einer Webcam lässt man sich beim Masturbieren oder Geschlechtsverkehr beobachten bzw. man beobachtet selbst.
CB
Callboy (Anzeigen- und Chatjargon)
CBT
Cock- and Ball-Torture (Anzeigen- und Chatjargon) - englisch für Schwanz und Eierfolter, z.B. durch Abbinden, Wachs von einer Kerze auf Eichel, Schaft und Sack, durch Brennesseln, Bearbeiten des Penis mit einer Gerte oder Peitsche u.ä.
Cruising
englisch für "herumfahren" - Umherstreifen an schwulen Treffpunkten wie bestimmten Abschnitten in Parkanlagen, Klappen, Saunen, Darkrooms etc. "Cruising Areas", wo Schwule auf Gleichgesinnte treffen, um vor Ort unkomplizierten Sex zu haben.
Cockring
Ring aus Gummi oder Metall, der über Penis und Hoden gezogen wird, um die "Standhaftigkeit" der Erektion zu erhöhen
Coming Out
Das Offenlegen des eigenen Schwul-/Lesbischseins
Cruising
Suche nach Sex oder Sexualpartnern an öffentlichen Orten
CSD - Christopher Street Day
Der Christopher Street Day wird in fast allen großen Metropolen der Welt gefeiert. Er erinnert an den 28. Juni 1969, als es in der Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street in New York zu Ausschreitungen zwischen Schwulen und Polizisten kam. Man berichtete von umgeworfenen PKWs und brennenden Häusern. Am CSD ziehen meist große, prunkvolle Paraden durch die Städte.
cut
englisch für Schnitt. Im schwulen Kontext ist beschnitten (ohne Vorhaut) gemeint.

D

Darkroom
engl. "Dunkelkammer", verdunkelter Raum, der von Besuchern entsprechend ausgestatteter Bars, Clubs und Diskotheken für sexuelle Aktivitäten genutzt wird. Diademgriff
Spezielle Körperhaltung (siehe Posing), bei der mit spitzen Fingern an den Haaransatz gegriffen wird. Begleitsatz: "Och, Gottchen!", etc.
dd, Dildo
Penisnachbildung aus Gummi (siehe Toys)
dev, devot
Bezeichnung für die unterwürfige, gefügige, demütige Rolle
dom, dominant
Bezeichnung für die strikt bestimmende und leitende Rolle
Dorian Graying, Dorian Gray
Bezeichnet "Dorisch (griechisch) ergrauen." Nach Oscar Wildes Werk "Dorian Gray". Wilde beschrieb hier den Widerstand gegenüber des eigenen Alterungsprozesses und die damit verbundene Auflehnung gegen den Verfall des eigenen Körpers
Drag, Drag-Queen, Drag-King
Der Drag (engl. Umgangssprache "Frauenklamotten") ist ein Fummel, der die Drag-Queen trägt.
Die Drag-Queen ist ein Mann, der sich durch Frauenkleidung, Schminke und Tusche äußerlich zur Frau macht. Der Drag-King ist die männliche Verkörperung einer Frau in Herrenkleidung.
DWT
DamenWäscheTräger (Anzeigen- und Chatjargon)

E

Essigfliege
Gelegentlich benutzter Begriif für die beste platonische Freundin eines Schwulen (siehe Gabi)

F

Fag Hag
Siehe Essigfliege
Fellatio
Siehe Französisch
Fetisch
Manche Menschen lassen sich von der Berührung bestimmter Stoffe oder dem Tragen der Stoffe sexuell erregen. Dies kann auch auf andere Gegenstände oder Orte übertragen werden. Es gibt z. B. Lederfetisch, Gummifetisch, Seidenfetisch, Stöckelschuhfetisch...
FF, Faustfick, Fistfuck, Fisting, Fisten
FF (Anzeigen- und Chatjargon) ist die Abkürzung für all diese Begriffe, die dieselbe Bedeutung haben: Bei dieser sexuellen Variante wird die Hand in den After des Sexpartners eingeführt.
Filzläuse
Lat. "Phitrius pubis", umgangssprachl. "Sackratten". Ungeziefer, hält sich vornehmlich in der Schambehaarung des Wirts auf und ernährt sich von dessen Blut.
Flag
Steht auf Schlagen und Peitschen, Sado/Maso (Anzeigen- und Chatjargon)
Flags, Flagging
Bunte Tücher, die in die Potaschen der Hose oder um den Hals getragen werden. Je nach Farbe oder Position geben sie Auskunft über die sexuellen Vorlieben ihrer Träger.
Flugente
Siehe Lufthusche
Französisch
Oralsex, Orale Stimulation der Geschlechtsteile des Partners
Fummel
Siehe Drag
FTA
("Fun, Travel, Adventure") Spaß, Reisen, Abenteuer (Anzeigen- und Chatjargon)

G

Gabi
Bezeichnung für die beste, heterosexuelle Freundin eines Schwulen (siehe Essigfliege) Gangbang
Gruppensex, Orgie
Gaspedalschubse
Taxifahrer, Chauffeur
Gay
engl. bunt oder lebensfroh, umgangssprachlich/engl. für homosexuell
Gay Pride
Der "Schwule Stolz". Selbstsicheres Auftreten in der Öffentlichkeit. "I am, what I am...".
Gay Community
Die schwule Gemeinschaft. Hier werden Schwule akzeptiert, wie sie sind und können sich und ihre Gefühle frei ausleben. Die Communities entstanden, da Schwule innerhalb ihrer Familien und Freundeskreise auf Ablehnung stießen und sie sich unter ihres Gleichen zusammenschlossen.
Gebrochene Hand
Spezielle Körperhaltung (siehe Posing), bei der die Hand schlaff am Handgelenk herunterhängt
Glory Hole
Loch, das sich auf Penishöhe in den Zwischenwänden von Toilettenkabinen, Pornokabinen, etc. befindet. Der Penis wird durchgesteckt und bietet dem Gegenüber die Möglichkeit zur "Bearbeitung" - gern genutzte Variante für anonymen Sex.
Golden Girls
US-Comedy-Serie aus den 80ern. Schwule Kultserie. Alles dreht sich um 4 Ladies im gehobenen Alter, die in Florida in einer Frauen-WG leben.
Golden Shower
Spiele mit Urin. Andere Bezeichnungen: Wassersport, Natursekt
Gummi
Alternativ für Kondom oder kurz für Gummifetisch

H

Hanky, Hanky-Code
siehe Flag, Flagging
Hete
Bezeichnung für heterosexuelle Frauen oder Männer
Heterosexismus
Die Diskriminierung von Menschen auf Grund ihrer sexuellen Identität
Heterotunte
Wenn etwas so aussieht wie eine Ente, so schwimmt wie eine Ente und so quakt wie eine Ente, ist es noch lange keine Ente. Heterotunten sind Jungs oder Männer, die sich zwar tuntig benehmen und alle Anzeichen darauf deuten lassen schwul zu sein, trotzdem aber hetero sind oder spielen.
HI-Virus (Abk. HIV)
Erreger, der die Immunschwächekrankheit AIDS auslöst
HIV+, HIVpos., HIV-positiv(e)
Mit dem HI-Virus infiziert (Anzeigen- und Chatjargon)
HIV-, HIVneg., HIV-negativ(e)
Nicht mit dem HI-Virus infiziert (Anzeigen- und Chatjargon)
Hüft(en)gold
Alles, was bereits beim Anschauen dick macht und offenbar ohne Umweg über den Verdauungstrakt als Fettpolster auf den Hüften landet: Torten, Pralinés, Schokolade ...

I

Infektion
Ansteckung mit einer Krankheit durch Übertragung von Viren oder Bakterien

Intimrasur
Das Rasieren der Schambehaarung. Auch hygienische Komponente.
siehe Ras.

J

Jack-Off-Party
Organisiertes Treffen, bei dem das gegenseitige Onanieren im Mittelpunkt steht. Anal- oder Oralsex sind nicht erwünscht, Küssen, Anfassen und Anschauen sind hingegen kein Problem

K

Kaffeekanne
spezielle Körperhaltung (siehe Posing). Hierbei wird die eine Hand locker in die Hüfte gestützt, die andere ragt wie ein Kaffeekannenhals nach oben. Dabei ist die nach oben gehaltene Hand nach unten hin geöffnet - vgl. auch Teekanne
Kalte Bauern
eingetrocknete Sperma-Flecken
Kaviar, KV
Spiele mit Kot (Anzeigen- und Chatjargon)
Klappensex
Sex in öffentlichen Toiletten. Die "Klappe" bezeichnet die öffentliche Toilette
Kolliergriff
Spezielle Körperhaltung (siehe Posing), bei der sich der Schwule mit gespreizten Fingern an den Halsansatz greift, als würde er den Sitz seines Kolliers überprüfen. Der Griff kann wahlweise ein- oder beidhändig durchgeführt werden - je nach Gefühlsaufruhr ... Kondom
Verhütungsmittel und effektiver Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. "Gummiüberzug" für den Penis

L

Lambda
Griechischer Buchstabe, der dem "L" entspricht. 1970 war das Lambda-Symbol Zeichen der Gay Activity Alliance. 1974 wurde das Symbol für die internationale Bewegung übernommen. Inzwischen ersetzt durch die Regenbogenfahne.
Leder
(siehe Fetisch), die Berührung mit Leder oder das Tragen von Lederkleidung stimuliert den Träger sexuell
Lesbisch
Frauen, die gleichgeschlechtlich orientiert sind; siehe Gay
Linksträger
Wer als Unterwäsche lieber Shorts trägt als enge Slips, kennt das Problem: Wohin mit "ihm"? Wer den Penis in das linke Hosenbein legt, ist demnach ein "Linksträger".
Lufthusche (auch Saftschupse)
Bezeichnung für einen Steward im Flugzeug (Steward gilt als typisch schwuler Beruf)
Lusttropfen (auch precum)
Flüssigkeit, die bereits vor dem Samenerguss aus dem Penis tritt

M

Mädels
Anrede im schwulen Freundeskreis, gerichtet an andere Schwule
Meniskus
Spezielle Körperhaltung (siehe Posing), bei der man die Beine fest zusammenhält oder gar überschlägt und die Hände auf den Knien ablegt
Menstrip
(siehe Strip), meist als Bühnenshow, wenn Männer erotisch ihre Kleidung fallen lassen
Mola
umgangssprachl. für Morgenlatte
Morgenlatte
erigierter Penis nach dem Aufwachen infolge eines erotischen Traums oder einer vollen Blase

N

Natursekt
siehe Golden Shower
Normalo
der durchschnittliche, heterosexuelle Mensch (falls es so etwas gibt ...)
NR
Nichtraucher (Anzeigen- und Chatjargon)
NS
Natursekt, Urinspiele (Anzeigen- und Chatjargon) siehe Golden Shower
NX
engl. für "No druX", keine Drogen (Anzeigen- und Chatjargon)

O

Onanie
Selbstbefriedigung, meist durch "Handarbeit"
Oralverkehr
Siehe Französisch
Outing
Das Öffentlichmachen der homosexuellen Veranlagung einer Person gegen ihren Willen, bzw. ohne ihr Einverständnis
OV
Oralverkehr (Anzeigen- und Chatjargon)

P

p, pa, pas
Ist beim Sex passiv (Anzeigen- und Chatjargon)
Pheromone
Sexuallockstoffe des Menschen, der Säugetiere und Insekten, die von ihrem Gegenüber unterbewusst wahrgenommen werden. Pheromone befinden sich im menschlichen Schweiß und schon kleinste Mengen können ihren Aussendenden für sein Gegenüber sexuell attraktiver erscheinen lassen
Poppers
Amylnitrit-Mischung, die zur sexuellen Stimulation eingeatmet/geschnüffelt wird. Poppers wirkt auf das zentralen Nervensystem, ist im Grunde genommen ein Nervengift. Wie bei allen Giften hängt viel von der richtigen Dosierung ab. Und wie bei allen Nervengiften kann man weder allergische Schockreaktionen, die bis zum Herzstillstand gehen können, noch etwaige Langzeitschäden (schleichende Verblödung) ausschließen. Poppers verätzt die Schleimhäute und kann zu Blindheit, etc. führen ...
Poppers kann natürlich auch zur Abhängigkeit führen! Das bedeutet, daß man schnell gar nicht mehr ohne "kann". Eine Horrorvorstellung, oder? Ist aber so.
Posing
Das Posing beschreibt bestimmte Körperhaltungen, wie z. B. der Diademgriff, der Kolliergriff, der Meniskus oder die Kaffee-/Teekanne ...
Präservativ
siehe Kondom
Precum
siehe Lusttropfen

Q

Quarktasche
abfälliger Ausdruck für "Frau"
Queer
engl. seltsam, sonderbar, umgangssprachlich schwul, siehe gay
Quickie
kurzer Sexualakt ("schnelle Nummer")

R

Ras.
rasiert, Intimrasur (Anzeigen- und Chatjargon)
Rechtsträger
siehe Linksträger
Red Ribbon
Der Träger dieses Symbols (rote Schleife) erklärt sich solidarisch mit HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen
Regenbogenfahne
In zahlreichen Kulturen wird die Regenbogenfahne als Symbol für Vielfältigkeit, Toleranz und Solidarität verwendet. Inzwischen wird sie international als Symbol für Homosexualität zum Einsatz gebracht und hat andere Symbole abgelöst.
Rosa
Symbolfarbe der Schwulen (war die Farbe von - oft schwulen - Mächtigen, Königen, Weisen, Schamanen. Darüber hinaus stand die griechische Bezeichnung Purpur für "paideros", zu Deutsch "Knabenliebe").
Rosa Winkel
Als Kennzeichnungen mussten Homosexuelle während des Dritten Reiches in den Konzentrationslagern rosafarbene Dreiecke (Winkel) tragen, vergleichbar mit dem gelben Davidstern der Juden. Später in den 70er Jahren wurde der Rosa Winkel ein bewussdt gewähltes Erkennungszeichen der Schwulen.

S

Safe, Safer Sex
Sexuelle Aktivitäten ohne den Austausch von Körperflüssigkeiten oder z.B. entsprechend mit Kondomen geschützt und somit ohne Risiko der Infektion mit HIV oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.
Saftschubse
Kellner, Bedienung, Steward
Sandprinzessin
Alibi-Frau für Schwule. Sie "streut Sand" in die Augen der Heten, damit der homosexuelle Begleiter nach außen hin nicht für schwul gehalten wird
Schrankschwuler
ein Schwuler, der seine Homosexualität nicht preisgeben will (obwohl diese evtl. offensichtlich ist)
schwul
Männer, die gleichgeschlechtlich orientiert sind; siehe gay
Servierschleuder
siehe Lufthusche
Spanking
sexuelle Vorliebe, bei der Schläge (auf den Po) als stimulierend empfunden wird
Sprungbrett(beziehung)
Beziehung eines jungen Schwulen zu einem Älteren während seines Coming Outs
Splissschwester
Friseur, Haarstylist
Stino
Abk. für den "Stinknormalen", heterosexuelle Menschen
Stonewall
Der Christopher Street Day mit seinen Paraden hatte seinen Ursprung in der Bar "Stonewall Inn" in New York. - siehe CSD
Straight
heterosexuell - siehe Hete
Strip, Strippen
erotisches Ablegen der Kleidung
Sub(kultur)
die schwulesbische Szene
Szene, Szenegänger
Der Szenegänger liebt die Szene. Diese besteht aus allen schwulen Plätzen, Einrichtungen, Veranstaltungen, etc.

T

Teddy-Award
Auszeichnung für lesbischwule Filme, die alljährlich am Rande der Berlinale verliehen wird.
T.E.B., TuntenErkennungsBlick
Fähigkeit, andere Männer anhand ihrer Gestik, Mimik und Stimmlage als schwul zu identifizieren - bei Heteros/as ohne persönlichen Kontakt zu Schwulen und ohne entsprechende Schulung ist diese Fähigkeit nur latent vorhanden.
Teekanne
spezielle Körperhaltung (siehe Posing), bei der die eine Hand an die Hüfte gelegt wird und der andere Arm locker den Teekannenhals bildet. Ist die nach oben gehaltene Hand dabei nach oben hin geöffnet, spricht man von einer Teekanne - vgl. auch Kaffeekanne
Toys
Sexspielzeuge, wie z. B. Handschellen, Vibratoren, Brustwarzenklammern oder Dildos ...
Transsexuell(er), Transe
Eine Frau oder ein Mann, die/der sich in seiner angeborenen Geschlechterrolle nicht wohlfühlt, Kleidung des jeweils anderen Geschlechts anzieht und sich ggfs. auch einer operativen Geschlechtsumwandlung unterzieht
Transvestit, TV
Jemand, der die Bekleidungsstücke des jeweils anderen Geschlechts trägt und daran sexuelle Stimulation findet. Der Geschlechtertausch kann hier als Fetisch angesehen werden.
Travestie
Tausch der Geschlechter (auch der Kleidung) zu Showzwecken.
Trümmertunte
abfällig für jemanden mit schlechtem Geschmack für Make-Up, Parfüm und Kleidung.
TS
transsexuell (Anzeigen- und Chatjargon) - siehe Transsexuell(er), Transe
TT
Tittentrim(ming) (Anzeigen- und Chatjargon) - Stimulation der Brustwarzen, u.a. duch Klammern
Tucke
siehe (Zier)tucke
Tunte
Junge oder Mann mit (evtl. leicht übertriebenem) weiblichem Benehmen
Tuntenaquarium
Schwimmbad mit schwulem Publikum
Tuntengrill, Tuntentoaster
Solarium

U

uc
uncut (Anzeigen- und Chatjargon), also unbeschnitten (ub), mit Vorhaut
Underground
siehe Szene Urning
veraltete Selbstbezeichnung der Schwulen (ca. seit dem frühen 19. Jhd. bis in die 30er Jahre). Die Blütezeit der "Urninge" dauerte bis zur Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, mit Schwerpunkt in Berlin

V

Vase
spezielle Körperhaltung (siehe Posing). Bei der Vase werden die Arme nach oben gestreckt, die Handflächen zeigen nach oben, als wolle man einen Balken hochheben.
verhext
Umschreibung für "lesbisch"
verzaubert
Umschreibung für "schwul"

E

Wassersport
siehe Golden Shower

Z

(Zier)tucke
tuntiger, blasierter Schwuler
ZK
Zungenkuss (Anzeigen- und Chatjargon)
Zuckerdose
spezielle Körperhaltung (siehe Posing). Hierbei werden die Hände so auf die Hüfte gesetzt, dass die äußere Handfläche die Hüfte berührt, die innere Handfläche zeigt dabei vom Körper weg - vgl. auch Amphore